Akzeptieren

Verwendung von Cookies
Wir setzen Cookies und Cookies von Drittanbietern zu folgenden Zwecken ein: optimierte Nutzung unserer Seite, Messung unserer Seitenbesuche, Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung und Anzeige personalisierter Werbung (basierend auf Seitenaufrufen und Interessen) auf dieser und anderen Seiten. Einige der von uns eingesetzten Cookies sind für eine vollständige Nutzung der Seite essenziell. Weitere Informationen unter Datenschutzrichtlinien.










VERSCHOBEN
Western in Concert
24. Juli 2020, 18:30 Uhr
Die staubigen Bühnen des wilden Westens
Fränkische Theatersommer, 96250 Gut Kutzenberg

Der Bezirk hatte den Gutshof vor etwa einem Jahr der Landesbühne Oberfranken (besser bekannt als Fränkischer Theatersommer) geschenkt. Inzwischen hat die Idee Formen angenommen. Noch bearbeiten Baumaschinen das Gelände, doch am Pfingstsonntag, 9. Juni, soll die erste Vorführung mit der Komödie „Was sie schon immer über Franken wissen wollten“ starten. „Gut möglich, dass es am Einweihungstag einen Biergarten gibt, das kommt aber auf das Wetter an“, verrät Burdinski. Platz genug wäre ja vorhanden.

200 bis 250 Sitzmöglichkeiten an der Stirnseite des Hauptgebäudes

Die Zuschauerränge befinden sich an der Stirnseite des Hauptgebäudes, wo später das Kassenhäuschen geplant ist. Der Platz bietet zwischen 200 und 250 Sitzmöglichkeiten, je nach Bestuhlung. Dem gegenüber, geschickt das Gelände ausnutzend, befindet sich der Bühnenbereich in dem die Schauspieler agieren werden. Die neue Spielstätte des Theatersommers hat Architekt Matthias Jacob aus Bamberg geplant, umgesetzt hat es die Firma Alexander Krappmann aus Bad Staffelstein. Ursprünglich sollte der Bühnenbereich in den Hang gebaut werden, aber davon hat man Abstand genommen, weil die Gefahr bestand das der Hang rutscht. Jetzt befindet sich die Bühne beinahe gegenüber dem Hauptgebäude. Was Burdinski am meisten freut ist, dass der alte, prächtige Magnolienbaum erhalten werden konnte.

Umrahmt von mächtigen Mammutbäumen

Kutzenberg: Im Garten gibt’s Theater
Noch bearbeiten Baumaschinen das Gelände. Die erste Vorstellung im neunen Gartentheater ist für Pfingstsonntag geplant.
Die Bühne ist rund 80 Zentimeter hoch und in Stufen angelegt. Gleich neben der Hauptbühne entsteht eine weitere etwas kleinere Bühne, die ebenso wie die Treppenstufen in die Handlung mit einbezogen werden können. Die Treppenstufen sind mit 70 Zentimeter groß genug, um bespielbar zu sein. „Die Inszenierungen der nächsten Jahre werden die Gegebenheiten vor Ort einbeziehen“, klärt Burdinski auf. Erhalten konnte auch eine alte Sandsteintreppe werden, auf die später dann Blumenkübel kommen sollen. Umrahmt wird das Gartentheater von mächtigen Mammutbäumen, die im ersten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts gepflanzt wurden. Damals war diese Baumart in Mode. Entstehen soll auch ein barrierefreier Zugang zum Gelände. Darüber hinaus sind ausreichend Parkplätze vorhanden. „In den Pausen können die Besucher um den kleinen See spazieren gehen“, schwärmt Burdinski.

Die Freude über die Realisierung des Gartentheaters ist dem Intendanten deutlich anzumerken. Mit der neuen Spielstätte verfügt der Theatersommer im Landkreis Lichtenfels über eine ganze Reihe von Aufführungsorten, für die es ein eigenes Programmheft für die Spielzeit 2019 gibt. Falls es doch einmal Regnen sollte, gibt es als Ausweichmöglichkeit eine in unmittelbarer Nähe gelegene große Scheune, die schon heute als Probenraum genutzt wird.

Bei schlechtem Wetter gibt es Ausweichmöglichkeiten

Das Gartentheater verfügt auch über die notwendigen technischen Einrichtungen sowie über einen Bereich in dem die Gäste während der Pausen bewirtet werden. Beim Rundgang über den ehemaligen Ökonomie-Hof des Guts Kutzenberg sprudelt der Intendant des Fränkischen Theatersommers nur so von Ideen. Wo heute noch Gras eine ebene Fläche bedeckt, sieht Burdinski schon eine große Inszenierung mit Zuschauern, die inmitten des Geschehens sitzen. Zur finanziellen Realisierung des Gartentheaters haben die Oberfranken Stiftung, der Kulturfonds Bayern und der Bezirk Oberfranken beigetragen.

Von Gerda Völk